Nach Ernährungsumstellung strotzt sie wieder vor Energie

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Kurzinfo Claudelle Deckert

TV-Zuschauer kennen sie aus “Unter Uns”, “Rote Rosen” oder diversen Fernsehfilmen. Doch auch als Model hat Claudelle Deckert schon oft gearbeitet und sich einen Namen gemacht. In beiden Fällen steht oftmals ihr attraktives äußeres Erscheinungsbild im Vordergrund, doch spätestens nach diesem Interview wird jedem Leser klar werden, dass sich dahinter noch sehr viel mehr verbrigt…

Das Interview

Norman Habenicht: Hi Claudelle! Den meisten TV-Zuschauern bist du schon seit 2001 als Eva Wagner in der Daily Soap Unter Uns bekannt. Kannst du dich noch an deinen allerersten Drehtag erinnern und was dir damals durch den Kopf gegangen ist?

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Claudelle Deckert: Ich war schrecklich aufgeregt und konnte die Pulsschlagader an meinem Hals spüren wie sie hektisch auf und ab pulsierte. Mir rannten die wildesten Gedanken im Kopf herum und ich habe innerlich mit mir selbst gesprochen: “Reiß dich zusammen, komm runter, verhau es nicht” , meine Hände waren feucht und mein Körper heiß. Dann ging alles wie von Zauberhand. Der erste Take war in der Tasche, der zweite folgte und schwuppdiwupp war die Szene im Kasten und ich war erleichtert und verdammt glücklich.

Wir hatten uns noch nie zuvor gesehen aber es war als würden wir uns schon ewig kennen.

Norman Habenicht: Du hast im Laufe deiner Karriere bei unzähligen Produktionen mitgewirkt. Welches war der schönste Tag deines Berufslebens und aus welchen Gründen?

Claudelle Deckert: Mein allerschönster Tag war der, als ich am Set von Inga Lindström zu “Vier Frauen und die Liebe” im idyllischen Schweden meine heute liebste Herzensfreundin kennenlernte: Mimi Fiedler. Sie war bereits am Set und hatte schon einige Szenen gedreht. Ich kam einige Zeit später hinzu. Als ich aus dem Auto ausstieg, haben wir uns in die Arme genommen und uns ganz fest gehalten, ich sagte zu ihr: “Da bist du ja endlich!” Wir hatten uns noch nie zuvor gesehen aber es war als würden wir uns schon ewig kennen. Daraus hat sich eine intensive Freundschaft entwickelt, worüber ich sehr dankbar bin.

Norman Habenicht: Du hast kürzlich preisgegeben, dass du gesundheitlich mit deinen Kräften am Ende gewesen bist und sehr oft krank warst. Was hat das für Auswirkungen auf deine Karriere und was tust du jetzt dagegen?

Claudelle Deckert: Oh ja, ich hatte ständig irgendein Wehwehchen, entweder hatte ich Migräne, oder wenn ich Glück hatte “nur” Kopfschmerzen. Ich plagte mich mit Hautkrankheiten, Allergien, Dauermüdigkeit, Konzentrationsschwäche, Ängsten, einem allgemeinen Unwohlsein und ständigen Grippe oder Bronchitis Attacken herum.
Ich dachte anfangs, dass sei alles irgendwie “normal”, alle Menschen haben ja ihre körperlichen Gebrechen und Einschränkungen bis ich meine Ernährung komplett umgestellt habe. Ich habe mich mit der basischen Ernährung beschäftigt, die den Körper mit allen Nähr- und Vitalstoffen versorgt die er braucht um sein Gleichgewicht zu finden. Der Säure-Basen Haushalt wird harmonisiert und ein gesunder PH-WERT kann sich im gesamten Körper entfalten. Mit der basischen Ernährung habe ich wieder zu mir selbst gefunden. Ich strotze nur so vor Energie, schlafe endlich gut und fühle mich ausgeruht und mental stark. Meine Migräne und Hautallergien haben sich für immer verabschiedet und ich bin nicht mehr krank. Ich kann heute mit 42 Jahren sagen, dass ich mich noch nie so gut, fit und energetisch gefühlt habe, wie zum heutigen Zeitpunkt.

Ich hoffe, dass ich viele wissbegierige Menschen erreichen kann und ihnen helfen kann ihr Leben fitter, vitaler, glücklicher und gesünder zu gestalten.

Ja, diese Ernährungsweise macht sehr glücklich und nimmt sogar Ängste und Depressionen. Wir müssen einfach nur verstehen lernen, dass unsere über 100 Billionen Zellen (auch die Nerven und Gehirnzellen) mit basischen vitalstoffreicher Nahrung genährt werden wollen. Unsere moderne, zivilisierte Lebensweise ist nicht darauf ausgerichtet uns Menschen mit artgerechter Nahrung zu versorgen, im Gegenteil, durch raffinierte Werbe-Slogans werden wir noch mehr in die Irre geführt und verlieren den Bezug zu uns selbst. Es wird uns Gift als Gold verkauft und du wirst ständig zum konsumieren angeregt. Es wimmelt nur so von Süßigkeiten, zuckerhaltigen Softdrinks, Back- und Teigwaren aus Weizenmehl, Milchprodukten,- Fleisch und Wurstwaren aus Massentierhaltung, schlechten Fetten, Fertigprodukten und viel schlechtem Tafelsalz. All das wird uns tagtäglich adrette verpackt und hübsch verkleidet zum Verkauf angeboten. Jene Lebensmittel, wenn man sie überhaupt als LEBENSmittel beschreiben kann, schaden und belasten den Körper mehr als das sie ihm Gutes tun. Wenn wir das verstehen lernen ist es der erste Schritt zu einem attraktiven Erscheinungsbild, einem vitalen Körper und einem klaren Geist und ganz nebenbei einem gesunden Körpergewicht. Wie ihr merkt, könnte ich noch ewig lang über dieses Thema schreiben. Es gibt noch so Vieles was einer Aufklärung bedarf. Darum hab ich im letzten Jahr mit einer Ausbildung zur holistischen Gesundheitsberaterin angefangen, die ich in diesem Jahr zu Ende führen werde. Zudem beginne ich noch eine Ausbildung zur veganen-5 Elemente Köchin an der BioGourmet Club-Schule in Köln. Ich hoffe, dass ich viele wissbegierige Menschen erreichen kann und ihnen helfen kann ihr Leben fitter, vitaler, glücklicher und gesünder zu gestalten.

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Norman Habenicht: Wenn ich dir einen beruflichen Wunsch erfüllen könnte: Worauf würdest du dich am liebsten konzentrieren für den Rest deiner Karriere? Abgesehen von deinem Fulltime-Job als Mutter natürlich.

Claudelle Deckert: Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Zum einen liebe ich meinen Beruf als Schauspielerin und möchten diesen bis zum Rest meines Lebens ausführen und zum anderen schlägt mein Herz für gesunde Ernährung. In diesem Bereich möchte ich mich gerne breiter aufstellen und entfalten. Mir schwebt ein Kochbuch zum Thema basisch-vegetarisch/basisch-vegan im Kopf herum. Ein eigenes Restaurant, Workshops, Kochkurse und eine ständige Weiterbildung meiner Person liegen mir zu dem sehr am Herzen. Ich denke auch nicht, dass sich diese zwei Leidenschaften nicht miteinander verbinden lassen. Ich glaube sogar, dass sie sich gegenseitig sehr gut tun und von einander profitieren können.

Norman Habenicht: Du warst 2013 nackt im Playboy. Würdest du das in ein paar Jahren – wie zum Beispiel Pamela Anderson oder Jenny Elvers – noch mal wiederholen oder reicht dir die einmalige Erfahrung?

Claudelle Deckert: Ich würde es definitiv noch einmal machen. Nicht zuletzt weil ich stolz auf meinen Körper bin und mich sehr gut leiden mag.

Bitte vervollständige folgende Sätze:

Liebes-Szenen am Set sind für mich … eine körperliche Überwindung.

Mein weibliches Lieblings-Model ist … Heidi Klum.

Sonja Zietlow und Daniel Hartwich finde ich … urkomisch, schlagfertig und ein super Team.

An einem perfekten Samstag …koche ich und kreiere neue, leckere Rezepte.

strich

Mehr zu Claudelle Deckert im Internet:
Facebook Fanpage
Wikipedia
Homepage Claudelle Deckert

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