Fack ju Göthe Star liebt die Vielseitigkeit ihres Berufs

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Kurzinfo Karoline Herfurth

Schon im zarten Alter von zehn Jahren stand sie für ihren ersten Fernsehfilm vor der Kamera. In der Folge wirkte sie in vielen weiteren erfolgreichen Kinoproduktionen (u.a. Mädchen, Mädchen und Crazy) mit. In der Verfilmung des Süsskind-Romans “Das Parfum” erlangte sie als das Mirabellen-Mädchen auch bis weit über die Landesgrenzen hinaus Berühmtheit. Doch der absolute Durchbruch kam für Karoline Herfurth Ende des vergangenen Jahres mit ihrer Hauptrolle in “Fack ju Göthe” an der Seite von Elyas M´Barek.

Ob man einen solchen Erfolg im Voraus erahnen kann, wohin sie mit einer Zeitmaschine reisen würde und welche Träume sie gerne noch verwirklichen würde erfahrt ihr im folgenden Interview…

Das Interview

Norman Habenicht: Hi Karoline! Du bist jetzt schon viele Jahre als Schauspielerin in der Filmbranche tätig. Was gefällt dir an deinem Beruf am meisten, und auf welche Begleiterscheinung würdest du liebend gern verzichten?

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Karoline Herfurth: Ich liebe die Vielfältigkeit dieses Berufs. Sich ständig in neue Themen und Welten einzuarbeiten, neue Horizonte zu entdecken, das ist genau mein Ding. Ich empfinde es außerdem als Geschenk immer wieder spannende und inspirierende Menschen kennenlernen zu können. Es ist ein sehr kreativer Beruf und das befriedigt ungemein. Die Unbeständigkeit des Berufs hat aber auch seine negativen Seiten. Ich kann nie im Voraus planen. Urlaub mit Freunden schon am Jahresanfang festzulegen oder gar für nächstes Jahr ist fast unmöglich. Es kann immer alles oder nichts passieren. Das kann stressig sein. Und natürlich würde ich gerne anonym durch die Stadt bummeln können.

So ein unglaublicher Erfolg ist vorher nicht abzusehen und überrollt einen ganz einfach.

Norman Habenicht: Deine Karriere hat durch den riesigen Erfolg von “Fack ju Göthe” noch mal einen großen Schub erfahren. Viele Schauspieler sagen im Nachhinein oft den Satz: „Dass dieser Film ein Kassenschlager werden würde, war mir schon klar als ich das Drehbuch zum ersten Mal las.“ War das bei dir in dem Fall ähnlich?

Karoline Herfurth: Nein. Einen derartigen Erfolg kann man nicht voraussagen. Ich fand das Drehbuch sofort großartig und war mir bewusst, dass ich da etwas Besonderes mit großem Potenzial in den Händen halte. Ich wollte unbedingt dabei sein. Ich habe mir gedacht, dieser Film könnte erfolgreich werden, obwohl das kein Kriterium ist nach dem ich mir Rollen aussuche. So ein unglaublicher Erfolg ist vorher nicht abzusehen und überrollt einen ganz einfach.

Norman Habenicht: Du hast mittlerweile mit allen deutschen Größen der Filmbranche zusammen gearbeitet. Welche Kollegin oder welcher Kollege hat dich bislang am meisten beeindruckt, und mit wem möchtest du in Zukunft unbedingt mal zusammen arbeiten?

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Karoline Herfurth: Oh Gott, die Liste wird lang… Mich haben wirklich viele Menschen beeindruckt. Caroline Link mit ihrem Röntgenblick in die Seelen der Menschen, Bernd Eichinger und Bully Herbig mit ihrem Gespür für Filmvisionen, Helmut Dietl mit seiner unnachgiebigen Präzision, Anke Engelke mit ihrer Geradlinigkeit… Wie gesagt, diese Liste ist lang. Und zusammenarbeiten möchte ich ebenfalls mit einer langen Liste! Gerne noch mal mit Bully als Regisseur, mit Andreas Dresen, Hans-Christian Schmid, David Wendt, Dominik Graf… und hoffentlich auch mal wieder mit Caroline Link oder Marc Rothemund. Natürlich gibt es auch Kollegen wie z.B. Alex Fehling, mit denen ich gerne mal arbeiten würde. Ein langer Traum geht gerade in Erfüllung, da ich endlich mal mit Hannah Herzsprung vor der Kamera stehe, für den Kinofilm “Traumfrauen”, der diesen Sommer gedreht wird.

Ich liebe das Eintauchen in Bücher. Es gibt richtige Schätze die ich aufbewahre und immer gut aufgehoben in meinem Leben wissen will.

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Norman Habenicht: Wir haben übrigens den gleichen Traum. Du möchtest irgendwann mal eine eigene Bibliothek zuhause haben – mit Leiter und allem was dazu gehört. Ich habe mich schon oft gefragt, woher dieser Wunsch kommen könnte. Kannst du mir diese Frage beantworten?

Karoline Herfurth: Bücher können einen in andere Welten entführen und Horizonte erweitern. Ich liebe das Eintauchen in Bücher. Es gibt richtige Schätze die ich aufbewahre und immer gut aufgehoben in meinem Leben wissen will. Dafür braucht man so eine Bibliothek. Allerdings hat sich das mit der Bibliothek etwas verändert. Ich habe die wunderbare SOS-Kinderdorf Edition entdeckt, wo man tolle Kunst erwerben kann zugunsten der SOS-Kinderdörfer. Seitdem müssen meine Bücher sich mit diesen wundervollen Bildern den Platz teilen. Und es werden immer mehr…!

Norman Habenicht: Lass´ uns noch kurz über deine aktuellen Projekte sprechen. Worauf dürfen sich deine Fans in naher Zukunft freuen. Dein neuer Film feierte ja erst kürzlich Premiere…

Karoline Herfurth: Am 10. Juli kommt “Rico, Oskar und die Tieferschatten” in die Kinos. Ein wunderschöner Kinderfilm der auf eben einem solchen Schatz von Andreas Steinhöfel basiert. Davon drehe ich noch dieses Jahr den 2. Teil. Außerdem die Kinoproduktion “Traumfrauen”, die Anfang nächsten Jahres startet, mit Hannah Herzsprung, Palina Rojinskij, Iris Berben und Elyas m´Barek. Und dann steht ja auch noch der 2. Teil von “Fack ju Göhte” an.

Bitte vervollständige folgende Sätze:

Ein romantisches Abendessen bei Kerzenschein… ist mir sehr viel wert.

Der Freundeskreis einer Schauspielerin muss besonders… vertrauensvoll sein.

Der schönste Ort der Erde… ist für mich mein Zuhause.

Wenn ich eine Zeitmaschine wie bei Zurück in die Zukunft zur Verfügung hätte… würde ich mir alle Zeitepochen angucken und Studien zu Geschlechterverhalten durchführen.

An einem perfekten Samstag ohne Arbeit… liege ich am liebsten im Bett mit viel Essen, einer Menge ungesehener Folgen und abends kommt die ganze Familie zu Besuch.

strich

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