Olympia und danach ein Candlelight-Dinner an der Copacabana

Marcel Nguyen Teaser

Kurzinfo Marcel Nguyen

Er ist ein absoluter Topstar unter den deutschen Sportlern. Bei den Olympischen Spielen in London gewann er zwei Silbermedaillen. Was sich dadurch verändert hat, was er in seiner Freizeit am liebsten tut und was er von der Bezeichnung “Sex-Symbol” hält, erfahrt ihr in einem sehr unterhaltsamen Interview mit Marcel Nguyen.

Das Interview

© Kathrin Pöhler

© Kathrin Pöhler

Norman Habenicht: Hi Marcel! Der Kölner Express schrieb über dich “Das neue Sex-Symbol!”. Wie gefällt dir diese Bezeichnung?

Marcel Nguyen: Na ja, das schmeichelt einem selbstverständlich. Doch ich mache mir eigentlich nicht viel aus solchen Begriffen.

Norman Habenicht: Bei den Olympischen Spielen in London hast du deine starken Leistungen mit zwei Silbermedaillen gekrönt. Was bleibt mit dem Abstand von zwei Jahren von den Spielen hängen?

Die Tage von London werde ich nie vergessen.

Marcel Nguyen: Es war bislang der größte sportliche Erfolg meiner Karriere und hat mein Leben auch hinsichtlich der internationalen Popularität komplett verändert. Die Tage von London werde ich nie vergessen. Zugleich ist es aber auch ein Ansporn, nochmals dieses Leistungsvermögen zu erreichen.

Norman Habenicht: Du hast schon im Alter von 4 Jahren mit dem Turnen angefangen. Gab es noch andere Sportarten, die dich in der Jugend interessiert haben? Mit deiner Körperbeherrschung warst du ja vermutlich in vielen Disziplinen sehr talentiert…

Marcel Nguyen: Ja, aber nirgends hatte ich soviel Talent wie im Turnen. Wie jeder kleine Junge habe ich auch gern Fußball gespielt – tue es heute im Training auch noch zum Aufwärmen. Doch schon früh war klar, dass Turnen für mich der perfekte Sport ist.

Marcel Nguyen Muskeln

© Kathrin Pöhler

Norman Habenicht: Beschäftigst du dich als junger Profisportler schon mit der beruflichen Karriere nach der aktiven Laufbahn, oder ist das noch ganz weit weg? Was könntest du dir für die Zukunft vorstellen?

Marcel Nguyen: Ich werde ja jetzt schon bald 27, da ist es wichtig und richtig sich intensiv auch Gedanken, über die Zeit nach der aktiven Karriere zu machen. Wahrscheinlich werde ich im Oktober mit einem Studium beginnen. Das muss aber auch zeitlich in meinen Trainingsplan passen, schließlich stehen in zwei Jahren die nächsten Olympischen Spiele an.

Zu Hause die Beine hoch legen – herrlich.

Norman Habenicht: Welchen Hobbys gehst du nach, wenn du mal nicht in der Turnhalle bist und für die nächsten Wettkämpfe trainierst?

Marcel Nguyen: Gerne verbringe ich die Zeit mit Freunden oder einfach mal mit nichts tun. Zu Hause die Beine hoch legen – herrlich.

Bitte vervollständige folgende Sätze:

Die tollste Sportart zum Zugucken bei den Olympischen Spielen ist für mich… selbstverständlich Turnen!

Mein Trainingspensum beträgt täglich… bis zu sechs Stunden.

Der größte Sportler aller Zeiten ist für mich… DEN größten Sportler kann man schwer benennen. Es gab und gibt viele herausragende Sportpersönlichkeiten. Von Jesse Owen über Björn Borg bis zum Turner Alexei Nemov – der für mich so was wie ein Vorbild war.

Totale Entspannung finde ich… bei einfach mal nichts tun.

Ein romantisches Abendessen zu zweit würde ich… gerne nach erfolgreichen Olympischen Spielen 2016 an der Copacabana genießen.

strich

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strich
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