“An Karneval verbrennt man ordentlich Kalorien”

Nina Vorbrodt Cover

Kurzinfo Nina Vorbrodt

Sie ist ein echtes Kölsche Mädche. Gesellig, offen und extrem humorvoll. Als Schauspielerin erlangte sie zunächst als Freundin von Benny Beimer in der ARD-Kultserie “Lindenstraße” bundesweite Berühmtheit. Später folgten unter anderem siebne Staffeln der sehr erfolgreichen Comedy-Serie “Sechserpack” und viele weitere TV- und Filmproduktionen. Im folgenden Interview verrät Nina Vorbrodt warum sie zur Karnevalszeit besonders sportlich unterwegs ist, welche Rolle ihr bislang am besten gefallen hat und wohin sie mit einer Zeitmaschine verschwinden würde.

Das Interview

Norman Habenicht: Hi Nina! Als Ur-Kölnerin bist du doch sicher auch im Karneval aktiv. Wie sieht bei dir so eine klassische Session aus? Jagt da ein Termin den nächsten, oder konzentrierst du dich auf das Finale ab Weiberfastnacht?

Nina Vorbrodt: Von Weiberfastnacht bis nach der Nubbelverbrennung wird kaum geschlafen. Zwischendurch ein paar Erdnüsse müssen als Nahrung reichen. Ansonsten wird fleißig Sport getrieben: Schunkeln, zwischen Kneipen hin und her powerwalken, Glas zum Mund stemmen – natürlich nur Wasser, knutschen. Da verbrennt man ordentlich Kalorien!

Nina Vorbrodt Hut

E Schwätzche he, e Schwätzchen do… mit den meisten kann man einfach drauf los quatschen und rumblödeln.

Norman Habenicht: Was gefällt dir an Köln so gut und was vermisst du im Vergleich zu anderen Städten?

Nina Vorbrodt: Ich finde WIRKLICH, dass die allseits bekannte Herzlichkeit hier vorrangig ist. E Schwätzche he, e Schwätzchen do… mit den meisten kann man einfach drauf los quatschen und rumblödeln. Rein architektonisch gebe ich als echtes kölsches Määdche zu, dass es nicht gerade die Crème de la Crème ist. Manchmal etwas eng und unansprechende Nachkriegsbausünden. Schade, dass Köln so sehr zerstört wurde.

Norman Habenicht: 1988 hast du das erste Mal für die “Lindenstraße” vor der Kamera gestanden. Welcher Tag als Schauspielerin ist dir in all den Jahren als besonders schön in Erinnerung geblieben und welchen Drehtag würdest du am liebsten aus deinem Gedächtnis streichen?

Nina Vorbrodt: Ein unbeschreibliches Glücksgefühl bescherte mir ein Dreh im Lager des uralten – leider nicht mehr existierenden – Spielwarengeschäftes “Feldhaus” auf der Schildergasse. Als Kind habe ich dort zur Verärgerung meiner wartenden Mutter Stunden verbracht. Und dann als Erwachsene in diesem Paradies ins Backstage gucken zu dürfen war die Krönung. Das ist es überhaupt, was den Beruf unter anderem so spannend macht. An Orte zu kommen, wo man sonst keinen Zutritt hätte. Zu streichen gibt es keinen Arbeitstag. Selbst die schwierigen haben zu irgendeinem Lernerfolg beigetragen und gestählt.

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Ich glaube, es wird langsam mal höchste Zeit für ein eigenes StandUp.

Norman Habenicht: Gibt es noch weitere Projekte, die du neben der Schauspielerei verfolgst?

Nina Vorbrodt: Ich glaube, es wird langsam mal höchste Zeit für ein eigenes StandUp. Allerdings hat meine Lieblingsautorin – zu Recht – einfach zu gut zu tun. Da muss ich mich noch etwas gedulden…

Norman Habenicht: Du hast schon in vielen Produktionen mitgewirkt. Welche Dreharbeiten haben dir am meisten Spaß gemacht?

Nina Vorbrodt: Das waren wohl die als Armin Rohdes Tocher Lotte bei der Vorabendserie “Auf Achse”. Armin ist gelernter Clown und sowieso ein toller Mensch. Wir haben am Set viel rumimprovisiert und den Regisseur damit in den Wahnsinn getrieben. Beim “Sechserpack” haben wir natürlich auch fantastische Jahre durchgelacht!

Bitte vervollständige folgende Sätze:

Mein letztes Karnevalskostüm war… Elfe, und nicht Fee!

Wenn ich eine Zeitmaschine zur Verfügung hätte… würde ich mir immer an Samstagen die komplette Entwicklungsgeschichte von Nahem angucken wollen: Steinzeit, mal gucken ob´s Jesus in Echt gab, kurz mit Nasenklemme ins Mittelalter, einmal eine Rokkokokokotte tragen, dann ein Petticoat, eine echte Schlaghose, die 80er getrost überspringen – zu hässlich – und mein Kind, welches mittlerweile größer als ich ist nochmal als Baby in den Armen halten.

An einem perfekten Samstag… würde ich in meine Zeitmaschine steigen.

Meine schönste Rolle war bis jetzt… allein wegen des Mädchentraum-Kleides “Frau Bürgermeister” in “Rotkäppchen”.

Meinen Urlaub verbringe ich am liebsten… auf einer geheimen griechischen Insel und im Rest der Welt. Mal Vertrautes, mal Neues.

strich

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Agentur von Nina Vorbrodt (Public People)

strich
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