Wenn sie an Thailand denkt, muss sie lächeln

Celine Huber Cover

Kurzinfo Céline Huber

Schon seit ihrer frühesten Kindheit schlägt ihr Herz für die Musik. 2012 hätte sie die deutschen Fahnen beinahe beim Eurovision Song Contest vertreten, als sie sich beim Vorentscheid “Unser Star für Baku” in die Herzen von Millionen TV-Zuschauern sang. Am Ende fuhr Roman Lob nach Baku, doch das hat Céline Huber die Lust an der Musik nicht verdorben – im Gegenteil. Mit den Erfahrungen der Vergangenheit im Gepäck, treibt sie ihre Karriere als Sängerin und Songwriterin weiter voran und verliert dabei auch den Blick über den Tellerrand hinaus nicht, wie die sympathische Badenerin im Interview mit 5einhalb.de beweist.

Das Interview

© Philip Senft

© Philip Senft

Norman Habenicht: Hi Céline! Du hast schon ganz früh die Liebe zur Musik entdeckt. Kannst du dich da noch an die ersten Momente erinnern?

Céline Huber: Hallo Norman! (grinst) Meine ersten musikalischen Momente waren tatsächlich die Schlaflieder, die wir jeden Abend gesungen haben. Ich habe es geliebt. Auch erinnere ich mich an die Bandproben meiner Eltern und ihrer Band im Wohnzimmer.

Als ich dann mit 17 eine Arbeit über mein Lieblingsthema “Stimme und Gesang” in der Schule erarbeiten musste, habe ich zum ersten mal einen eigenen Song performt.

Norman Habenicht: Du singst nicht nur, sondern komponierst auch eigene Lieder. Was muss alles passieren und zusammen passen, damit am Ende ein Song entsteht, der dir gefällt?

Céline Huber: Meine ersten Songwritingversuche habe ich mit 11 gestartet – natürlich niemandem gezeigt. (grinst) Als ich dann mit 17 eine Arbeit über mein Lieblingsthema “Stimme und Gesang” in der Schule erarbeiten musste, habe ich zum ersten mal einen eigenen Song performt. Was es dazu braucht ist eine Idee, etwas Erlebtes, oder auch eine fiktive Geschichte, für den Text und dann natürlich noch die musikalische Begleitung, in meinem Falle immer als erstes das Klavier. Im Laufe der Jahre habe ich vieles ausprobiert; ein gutes Zeichen ist immer, wenn man am Ende das Gefühl hat, das Entstandene jemandem zeigen zu wollen – dann bin ich zufrieden.

Norman Habenicht: Musikalisch bist du in verschiedenen Projekten aktiv. Welche sind das und worauf hast du dein Hauptaugenmerk gelegt?

Céline Huber: Ja, ich bin bei einigen Projekten mit dabei. Ich singe in der New-Folk Band “Jetsam” meiner Eltern, im Gesangs-Gitarrenduo mit Oliver Fabro, bei 7Sins, einer Rock-Pop-Soul-Coverband und nicht zuletzt arbeite ich seit einiger Zeit an meinem deutschsprachigen Gesangsprojekt. Letzteres hat für mich äußerste Priorität.

Nicht nur über die mediale Welt konnte ich etwas erfahren, besonders auch über mich selbst – was ich will und was ich eben nicht will.

Norman Habenicht: Eine große Plattform war für dich die Teilnahme am deutschen Vorentscheid zum Eurovision-Song-Contest 2012. Welche Erfahrungen konntest du in diesem Wettbewerb sammeln und was hat sich seit dem für dich sowohl beruflich als auch privat geändert?

© Nicolai Schwarz

© Nicolai Schwarz

Céline Huber: Bei dieser Frage erzähle ich gerne, wie spannend diese Zeit während der Produktion war! Ich habe unvergessliche Einblicke in die Welt des Fernsehens gewinnen dürfen und gewann durch dieses spannende Erlebnis einiges an Lebenserfahrung. Nicht nur über die mediale Welt konnte ich etwas erfahren, besonders auch über mich selbst – was ich will und was ich eben nicht will. Auch nicht zu vergessen ist der durch de Show gelegte kleine Grundstein eines sich stetig entwickelnden Bekanntheitsgrads. Bis heute habe ich zum Beispiel durch öffentliche Netzwerke und Konzerte, treue Fans und Freunde an meiner Seite, die mich und meine Musik unterstützen. Das finde ich schön und bin dankbar dafür.

Norman Habenicht: Du bist gerade erst von einer großen Reise zurück gekehrt. Welche Länder hast du bereist und welche Erkenntnisse hast du mit nach Hause genommen?

Céline Huber: Eine tolle Erfahrung! Ich muss immer wieder lächeln, wenn ich daran denke! Ich war primär in Thailand unterwegs, habe aber auch noch einen Abstecher nach Kambodscha gemacht. Die ganzen Erlebnisse, die man auf solch einem Abenteuer mitnimmt, erweitern das ganze Weltbild und auch den eigenen Geist. Leute, wenn ihr es könnt, geht reisen! (lacht)

Bitte vervollständige folgende Sätze:

Den schönsten Moment auf meiner Reise… erlebte ich in einem Elephant-Rescue-park in Chiang Mai!

Stefan Raab ist für mich… einer der besten deutschen Entertainer.

Mein berufliches Ziel ist… meine eigene Musik.

Die Fußball-WM verfolge ich… nicht.

An einem perfekten Samstag… beginne ich meinen Tag auf meinem Balkon in der Sonne und trinke einen frisch zubereiteten Aeropresskaffee.

strich

Mehr zu Céline Huber im Internet:
Offizielle Webseite
Facebook Fanpage

strich
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