Nachts um 3 Uhr klingelt bei ihr der Wecker

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Kurzinfo Karolin Oltersdorf

Sie ist eines der neuen Gesichter von Sky Sport News HD. Beinahe täglich versorgt sie die TV-Zuschauer mit sämtlichen News aus der Welt des Sports. Im folgenden Interview erzählt Karolin Oltersdorf interessante Geschichten aus ihrem Berufs- und Privatleben.

Das Interview

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Norman Habenicht: Hi Karolin! Deine berufliche Karriere hast du als Bankkauffrau begonnen. Das hat mit deiner heutigen Tätigkeit ja nicht gerade viel zu tun. Wie kam es zu dem Wandel?

Karolin Oltersdorf: Die Zeit in der Bank war eine super Erfahrung, die mir auch im Alltag noch hin und wieder hilfreich ist. Allerdings habe ich in dieser Zeit auch gemerkt, was ich mir für den Rest meines Lebens nicht vorstellen kann. Nach meinem Studium und der Bankausbildung hatte ich Lust auf ein Praktikum beim Radio. Das war eine Bauchentscheidung. Ich habe den Job bei der Bank aufgegeben, meine Wohnung in Hamburg gekündigt und bin für ein unbezahltes Praktikum nach Hannover gezogen. Im Nachhinein war es die bislang beste Entscheidung meines Lebens. In dieser Zeit habe ich das erste Mal erlebt, dass Arbeit auch Spaß machen kann.

Um ehrlich zu sein gibt es einen kleinen Unterschied zwischen dem, was ich mir vornehme und dem, was ich tatsächlich an Sport treibe.

Norman Habenicht: Was gefällt dir an deinem Job am besten?

Karolin Oltersdorf: Besonders spannend an meinem Job bei Sky Sport News HD finde ich die spontanen und unverhofften Situationen. Neue Meldungen oder Entwicklungen ergeben sich häufig erst im Laufe der Sendung. Innerhalb von wenigen Minuten muss eine Nachricht auf den Bildschirm. Zeit sich vorzubreiten bleibt da selten. Diese Situationen sind häufig herausfordernd. Machen aber eben auch den Spaß aus.

Norman Habenicht: Menschen, die beruflich tagtäglich mit Sport zu tun haben, unterstellt man auch privat eine gesteigerte Sportlichkeit. Wie sieht das bei dir aus?

Karolin Oltersdorf: Um ehrlich zu sein gibt es einen kleinen Unterschied zwischen dem, was ich mir vornehme und dem, was ich tatsächlich an Sport treibe. Ich versuche einfach ab und zu zu joggen und zum Yoga zu gehen. Außerdem schwimme ich sehr gern. Mein Wochenpensum ist dabei aber durchaus noch ausbaufähig. An der frischen Luft bin ich trotzdem ständig. Mein Hund liebt lange Spaziergänge und lässt auch nach einer Frühschicht keine Ausreden gelten.

Norman Habenicht: Was war bislang dein spannendster Arbeitstag beim Fernsehen und aus welchen Grund?

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Sportliche oder wirtschaftliche Themen würden mich sehr interessieren, Sendungen wie “Doppeltes Spiel: Triffst Du heimlich einen anderen Mann?” dagegen eher weniger.

Karolin Oltersdorf: Meine Einsätze als Korrespondentin an der New Yorker Wallstreet waren eine tolle Erfahrung. Ich habe dort täglich vom Börsengeschehen in den USA berichtet und werde die Zeit nie vergessen. Aber das Aufregendste, was mir bislang passiert ist, war definitiv mein erster Tag bei Sky. Weil dieser noch nicht so lange her ist, habe ich ihn natürlich noch gut in Erinnerung. Schon die Nacht davor konnte ich kaum schlafen. Was ziemlich ungünstig ist, wenn der Wecker um 3 Uhr in der Früh klingelt. Müde war ich trotzdem nicht. Ganz im Gegenteil. So lange hatte ich mich auf die erste Sendung gefreut. Als es dann allerdings soweit war und das Rotlicht über der Kamera anging, hatte ich nen riesigen Kloß im Hals und fühlte mich kaum imstande zu atmen. Irgendwie habe ich die ersten zwei Stunden dann aber doch rumbekommen und war im Anschluss daran sehr glücklich und erleichtert.  

Norman Habenicht: Wie sieht für dich ein perfekter Samstag – vorausgesetzt du hast frei – aus?

Karolin Oltersdorf: An einem perfekten Samstag schlafe ich definitiv aus, um mein Wochendefizit ein bisschen auszugleichen. Dann gibts ein ausgiebiges Frühstück am besten in der Sonne und im Anschluss nen Ausflug an den See. Abends wird gegrillt. Wenn ich es mir aussuchen kann mit allen Freunden und der Familie.

Bitte vervollständige folgende Sätze:

Die Flut an Informationen, der ich bei der Arbeit ausgesetzt bin… erfordert eine gute Konzentration. Kaffee hilft da meistens ganz gut. Je nach Tageszeit brauche ich mal mehr mal weniger.

Sollte ich irgendwann mal gefragt werden, ob ich eine Talkshow moderieren möchte… würde ich meine Entscheidung vom Format abhängig machen. Sportliche oder wirtschaftliche Themen würden mich sehr interessieren, Sendungen wie “Doppeltes Spiel: Triffst Du heimlich einen anderen Mann?” dagegen eher weniger. (lacht)

Durch meine permanente TV-Präsenz bin ich persönlich… mittlerweile froh, wenn ich privat Make-Up und Highheels auch mal im Schrank lassen kann.

Meine Freunde finden meine Arbeitszeiten… Herausfordernd. Aber mit einer guten Planung geht alles. Zum Glück sind einige meiner Freundinnen mittlerweile Mama und haben auch mal unter der Woche Zeit.  

Mehr zu Karolin Oltersdorf im Internet:

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