“Der Trainerjob ist für ehemalige Fußballer ein Traumjob!”

Heiko Scholz Trainerbank

Kurzinfo Heiko Scholz

Als Fußball-Profi hielt er unter anderem für Dynamo Dresden, Bayer Leverkusen und Werder Bremen die Knochen hin – sogar ein Länderspiel hat er auf dem Buckel. Mittlerweile ist Heiko Scholz Trainer von Lokomotive Leipzig und gibt seinen reichhaltigen Erfahrungsschatz an seine Spieler weiter. Im folgenden Interview hat er mit mir unter anderem über Cristiano Ronaldo und die Probleme des ostdeutschen Fußballs gesprochen…

Das Interview

Norman Habenicht: Hallo Herr Scholz! Sie sind den Fußball-Fans immer noch als Spieler vor allem von Lok Leipzig, Dynamo Dresden, Bayer Leverkusen und Werder Bremen in bester Erinnerung. Was machen Sie heute?

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Heiko Scholz: Ich bin Trainer beim 1. FC Lokomotive Leipzig.

Norman Habenicht: Was reizt Sie so sehr an dem Job als Trainer?

Man nimmt immer etwas mit von allen Trainern. Trotzdem musst du deine eigene Linie finden.

Heiko Scholz: Der Trainerjob ist für ehemalige Fußballer ein Traumjob. Man kann seine Erfahrungen an junge hungrige Spieler weiter geben. Man muss aber immer hart arbeiten für den Erfolg und Spaß haben.

Norman Habenicht: Als Aktiver hatten Sie diverse Trainer. Hat Sie einer besonders geprägt für Ihre heutige Tätigkeit, oder ist es die Mischung aus allen Übungsleitern gepaart mit den eigenen Erfahrungen auf dem Spielfeld, die heute den Trainer Heiko Scholz ausmacht?

Heiko Scholz: Man nimmt immer etwas mit von allen Trainern. Trotzdem musst du deine eigene Linie finden. Aber ein Trainer hat meine Laufbahn besonders geprägt: Hans Ullrich Thomale! Er hatte eine klare Linie, war konsequent und er wusste was er wollte. Ich habe heute noch ein sehr gutes Verhältnis zu ihm, und wir stehen im stetigen Kontakt.

Generell muss man feststellen das es momentan nicht gut steht um den ostdeutschen Fußball.

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Norman Habenicht: Im Jahre 1990 sind Sie von Lok Leipzig zu Dynamo Dresden gewechselt. Was hat sich seit dem in diesem Verein verändert und was hat sich grundsätzlich im leistungsbezogenen Fußball geändert im Vergleich zu damals?

Heiko Scholz: Lok Leipzig als auch Dynamo Dresden waren über Jahre Spitzenmannschaften im damaligen Fußball. Der ostdeutsche Fußball hat es zur Zeit schwer, sich in den oberen Ligen zu etablieren – im Fall der beiden genannten Mannschaften sieht man ja, dass sie momentan um den Abstieg in ihren Ligen stehen. Generell muss man feststellen das es momentan nicht gut steht um den ostdeutschen Fußball.

Norman Habenicht: Ex-Fußballer haben immer was Kurioses zu erzählen. Welche Geschichte bringt Sie auch heute noch zum Schmunzeln?

Heiko Scholz: Da erlebt man jeden Tag soviel das man immer etwas zu lachen hat. Das wenigste davon ist jedoch für die Öffentlichkeit.

Bitte vervollständigen Sie folgende Sätze:

Spieler wie Cristiano Ronaldo wären früher… – wäre früher auch einer der besten der Welt gewesen.

Mein Ziel als Trainer… ist immer das bestmögliche aus einer Mannschaft herauszuholen.

Die Spiele der Fußball-WM in Brasilien werde ich… mir im Urlaub anschauen.

Damit der Profi-Fußball nicht bald ganz ohne ostdeutsche Klubs dasteht… muss es geschafft werden, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich die Vereine auf gesunde Beine zu stellen.

Ein Samstag ohne Fußball ist für mich wie… wenn man einem kleinen Kind sein Lieblingsspielzeug weg nimmt.

strich
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