“Läuferin des Jahres” und noch viel mehr

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Kurzinfo Ilka Groenewold

Sie wurde zu Deutschlands “Läuferin des Jahres” gewählt. Darüber hinaus arbeitet Ilka Groenewold als Moderatorin und Coach. Eine Frau, die viele Talente miteinander vereint und eine ganze Menge zu erzählen hat. “Wie wird man überhaupt Läufer des Jahres?”, werden sich nicht wenige Leser fragen. Diese und noch viele Antworten mehr hat mir Ilka Groenewold im folgenden Interview gegeben.

Das Interview

© Maylin Wied

© Maylin Wied

Norman Habenicht: Hi Ilka! In ganz Deutschland gibt es sehr viele Menschen, die sich durch wöchentliches Jogging fit halten. Du wurdest zur Läuferin des Jahres gekürt. Wie kommt man zu solch einer Ehre?

Ilka Groenewold: Laufen.de und der DLV hatten eine Ausschreibung, bei der ich mich mit meiner Läufergeschichte beworben habe. Die Mitglieder wählten mich unter die Top fünf und die Redaktion besuchte mich, begleitete mich beim Laufen und berichtete davon. Das führte dazu, dass ich neben Jan Fitschen und Anna Hahner (Profikategorie) als Läufer des Jahres in der Hobby Kategorie gewählt wurde. Ein Titel, worauf ich sehr stolz bin.

Norman Habenicht: Welche Projekte unterstützt du derzeit als Laufcoach? Kann man daran auch als Anfänger teilnehmen?

Ilka Groenewold: Ich bin derzeit als Laufcoach für mymuesli in Hamburg tätig, gebe in verschiedenen Fitness Center in Hamburg Laufkurse und natürlich deutschlandweit als Laufcoach für Unternehmen und Einzelpersonen.

Es liegt mir sehr am Herzen, durch das Laufen etwas zu bewegen. Aus diesem Grund unterstütze ich verschiedene Laufveranstaltungen in Deutschland, wo ich als Repräsentant die Projekte unterstützte.

Norman Habenicht: Neben deiner Tätigkeit als Laufcoach bist du auch als Coach für Führungskräfte in Unternehmen tätig. Was haben diese beiden Tätigkeitsfelder gemeinsam? Was kam zuerst – laufen oder coaching?

Es liegt mir sehr am Herzen, durch das Laufen etwas zu bewegen.

Ilka Groenewold: Das Thema Laufen ist in Unternehmen derzeit in aller Munde. Viele Mitarbeiter treffen sich 1-2 Mal wöchentlich mit den Kollegen, um Ihrer Leidenschaft nachzugehen. Auch im Führungskräfte Bereich ist der Laufsport angekommen. Übrigens viele Vorstände bringen Traum-Marathonzielzeiten. Sie nutzen den Sport als Ausgleich und Ventil zum Job. Es ist für mich eine große Ehre in die Unternehmen zu gehen und dort über das Thema Laufen zu referieren und gleichzeitig in die Praxis überzugehen. Wie in der Frage schon formuliert, coache ich diese Personen im Rhetorik-/ Kommunikationsbereich. Ich denke, diese beiden Bereiche sind dichter beieinander als manch einer denken mag. Denn bei beiden Themen geht es um die Auseinandersetzung mit einem Selbst und um die Disziplin. Das Laufcoaching ist daraus für mich auch entstanden. Und es wird weiter gehen. Ich versuche derzeit ein Work-life Balance Programm zu konstruieren, wo beide Themen als Symbiose fungieren und zum ausgeglichenen Leben dazu hören.

Norman Habenicht: Man kann dich auch als Moderatorin für TV-Formate, Galas oder Events buchen. Warst du schon als Teenager eine Unterhaltungskünstlerin oder wann hast du dein Talent für diesen Job entdeckt?

© Maylin Wied

© Maylin Wied

Eine Quasselstrippe war ich allerdings schon zuvor und wurde gerne auch im Kindesalter als Gisela Schlüter bezeichnet

Ilka Groenewold: Mein erster Bühnenauftritt war im zarten Alter von vier Jahren. Eine Ballett-Aufführung, bei der ich ein Heinzelmännchen und eine Fee spielte. Die ersten Moderationsauftritte waren im Alter von 16 Jahren, wo ich die MCClip Show bei VIVA im Fernsehen moderieren durfte. Damals habe ich Blut geleckt und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Eine Quasselstrippe war ich allerdings schon zuvor und wurde gerne auch im Kindesalter als Gisela Schlüter bezeichnet.

Norman Habenicht: Hast du neben dem Laufen noch Zeit für weitere Hobbys?

Ilka Groenewold: Aufgrund der Marathonvorbereitung und des Vollzeit-Studiums habe ich leider nicht viel Zeit. Und wenn ich sie habe, widme ich meine Aufmerksamkeit meinem kleinen Jack-Russel Terrier „Meister Yoda“ – ein wahrer Wonneproppen.

Bitte vervollständige folgende Sätze:

Wenn ich in Hamburg um die Alster jogge,… dann fühle ich mich frei und genieße jeden Augenblick, jede Begegnung mit Bäumen, Vögeln und dem Wasser.

Ballsportarten liegen mir… gar nicht. Ich renne ungern einem Ball hinterher. (lacht)

So richtig faul bin ich eigentlich nur, wenn… ich im Urlaub bin. Da kann ich auch mal 24 Stunden durchschlafen.

Unsportliche Männer… finde ich genau so attraktiv wie sportliche. (grinst)

strich

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strich
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