Eine Wette machte ihn zu Deutschlands Extrem-Sportler Nummer 1

Joey Kelly Medaille

Kurzinfo Joey Kelly

Weltweit berühmt wurde er durch den riesigen Erfolg der Kelly Family in den 90er Jahren. Doch die Musik-Karriere hat er mittlerweile gegen ein Leben als Extrem-Sportler ausgetauscht. Es gibt wohl kaum eine Herausforderung, der sich Joey Kelly noch nicht gestellt hat. Nervenkitzel, Grenzerfahrungen und Neugierde sind seine steten Begleiter auf den Missionen. Wie er zum Extrem-Sport kam, warum er über eine bestimmte Tour sogar ein Buch geschrieben hat und was ihm an den TV Total Events so viel Spaß macht, erfahrt ihr im folgenden Interview.

Das Interview

© Thomas Stachelhaus

© Thomas Stachelhaus

Norman Habenicht: Hi Joey! Dein Name steht wie kein zweiter in Deutschland für Extremsport. Wann hast du deine Leidenschaft für außergewöhnliche Herausforderungen entdeckt?

Joey Kelly: Ich bin per Zufall durch eine Wette mit meiner Schwester Patricia zum Ausdauersport gekommen. Sie hatte vor mittlerweile 17 Jahren mit mir gewettet, dass ich es nicht schaffe, einen Triathlonwettkampf erfolgreich zu absolvieren. Ich konnte sie jedoch vom Gegenteil überzeugen, wobei der Wettkampf für mich mit großer Anstrengung verbunden war.

Norman Habenicht: Welches war die bislang größte Herausforderung, der du dich gestellt hast? Gab es sogar schon mal eine Situation in der du dachtest: “So, mein letztes Stündlein hat geschlagen.”?

Joey Kelly: Der Wüstenlauf durch das Death Valley bei extremer Hitze mit über 50 Grad Celsius, der zehntägige 400 km-Lauf zum Südpol bei großer Kälte mit Temperaturen bis zu minus 40 Grad Celsius und der Deutschlandlauf von Wilhelmshaven zur Zugspitze, den ich jederzeit abbrechen hätte können, um wenige Stunden später zuhause zu sein, waren für mich die bisher größten Herausforderungen. Die beschriebene Situation hat es jedoch noch nicht für mich gegeben.

© Thomas Stachelhaus

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Die Raab-Events sind nicht zu unterschätzen, da mittlerweile auch Profisportler daran teilnehmen.

Norman Habenicht: Gegen solche Geschichten wirken Events wie die Wok-WM, TV Total Stock Car Crash Challenge oder Turmspringen geradezu wie ein Ausflug in den Vergnügungspark. Welchen Reiz üben diese Veranstaltungen auf dich aus? Ist es die große Bühne, die du vermisst, nachdem du mit der Kelly Family in den 90er Jahren vor zig Tausend Menschen aufgetreten bist?

Joey Kelly: Die Raab-Events sind nicht zu unterschätzen, da mittlerweile auch Profisportler daran teilnehmen. Sicherlich kann man sie mit den oben genannten Wettkämpfen nicht vergleichen, jedoch sind sie trotzdem anspruchsvoll und ich freue mich immer, wenn ich daran teilnehmen kann und eine der oberen Platzierungen belege.

Norman Habenicht: Du hast ein Buch mit dem Titel “Hysterie des Körpers: Der Lauf meines Lebens” geschrieben. Was erwartet den Leser in diesem Buch? Wen sprichst du damit an?

Joey Kelly: Bei dem Buch handelt es sich um kein kommerzielles Buch. Ich habe es für mich geschrieben und es geht in erster Linie um die Leidenschaft zum Ausdauersport anhand des Marsches von Wilhelmshaven zur Zugspitze.

Bitte vervollständige folgende Sätze:

Mein nächstes großes Projekt… ist die Yukon Challenge in Kanada im Juli.

Das Training mit Reiner “Calli” Calmund… hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Wenn ich wochenlang alleine unterwegs bin vermisse ich am meisten… mein Zuhause.

Die sozialen Medien nutze ich… nicht.

Wenn ich gegen Stefan bei Schlag den Raab antreten würde, dann… würde ich vermutlich verlieren.

strich

Joey Kelly im Internet:
Offizielle Webseite

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