Bachelor-Kandidatin räumt mit den Sekten-Gerüchten auf

Daniela Michalski Portrait

Kurzinfo Daniela Michalski

Diese Frau hat schon einiges durchgemacht in ihrem Leben. Mit 16 alleine in die USA ausgewandert, um ihren Modelvertrag anzutreten. Darauf folgte eine erfolgreiche, internationale high-fashion Karriere. Eine abgeschlossene Yogalehrerausbildung und ein Fremdsprachenstudium.

Erster Tiefschlag: Ihr Mann war ein Hochstapler und wurde eines Tages vom FBI wegen acht Millionen Dollar abgeholt. Sie verlor dadurch Ihr gesamtes Vermögen und somit ihre Existenz und als sie dachte, noch schlimmer kann es nicht kommen, bekam sie die Diagnose Brustkrebs. Als Querdenker entschied sie sich nach der erfolgreichen Entfernung des Tumors für einen alternativen Heilungsweg. Bis vor Kurzem konnte man Daniela bei “Der Bachelor” auf RTL verfolgen…

Das Interview

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Norman Habenicht: Hi Daniela! Nun ist die Katze aus dem Sack – du bist als viertletzte Teilnehmerin aus der Sendung “Der Bachelor” ausgeschieden. Bist du ein bisschen traurig oder sollte es einfach so sein?

Daniela Michalski: Es sollte definitiv so sein, die letzte Rose hätte ich, meinem Gefühl nach, eh nicht bekommen. Über das Ausscheiden bin ich nicht traurig, denn ich habe meinen Krebs und das FBI schon überlebt, da weine ich nicht jemandem hinterher, der mich nicht will. Jedoch bin ich traurig über diese unüberlegte Aussage von Chris, dass er sich wie in einer Sekte bei mir gefühlt hat, weil er sich unwohl gegenüber Franky fühlte. Ich finde, so etwas macht man nicht, bloß weil man sich unwohl fühlt. Da frage ich mich, was er wirklich für ein Problem mit mir hat. Ich habe mich ab und zu gefühlt, als wolle er sich mit mir messen, aber an meine Erfahrungswerte kommt jemand in diesem Alter nur selten ran. Ich habe immer für Ihn Verständnis gehabt, auch wenn er sich mal nicht angemessen verhalten hat. Daher bin ich über seinen unsensiblen Kommentar enttäuscht. Wenn man jemanden mag, dann äußert man sich etwas sensibler. Gerade wenn man weiss, dass die Person richtig schwere Zeiten (eine Krebserkrankung, den Verlust ihres kompletten Vermögens durch die Geschichte mit dem FBI und des Ex-Mannes) hinter sich hat. Wenn es sich um wahre Liebe handelt, dann ist ein Heiler, oder die Familie mit der man nicht zu recht kommt, nebensächlich.

Ich habe kein bestimmtes Beuteschema.
Die Wellenlänge muss stimmen.

Norman Habenicht: Es ist allgemein bekannt, dass es selten harmonisch zugeht, wenn sogar nur drei Mädels zusammen in den Urlaub fahren. Wie bitteschön hast du es so lange mit 21 anderen Frauen ausgehalten, die du ja anfangs noch nicht mal kanntest?

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Daniela Michalski: Ich bin reif genug und weit gereist mit den höchsten Höhen und den tiefsten Tiefen bereichert, um Kompromisse einzugehen und nehme gegen mich gesagte Sachen nicht so persönlich von Mädchen, die ich kaum kenne. Ich weiss, dass hinter meinem Rücken viel über mich gelästert wurde, wegen meiner high-fashion Vergangenheit und meinen Räucherstäbchen, die ich täglich angezündet habe, doch der Mut mir diesbezüglich direkt gegenüber zutreten, war bei denjenigen nicht vorhanden. Ich habe durch meine vielen Lebenserfahrungen, meine high-fashion Karriere, meine Yogalehrerausbildung in Indien, meine Amateurrennerfahrungen und die Arbeit mit Franky gelernt, mich, Situationen und andere Menschen zu observieren und analysieren und mich dem entsprechend objektiv und subtil zu verhalten und zu handeln.

Norman Habenicht: Wie muss man sich den Alltag dort vorstellen. Wacht man morgens auf und hat direkt eine Kamera vor dem Gesicht oder gibt es bestimmte Zeiten, zu denen gedreht wird?

Daniela Michalski: Sobald man morgens sein Zimmer verlassen hat , hatte man sein Mikro eingeschaltet. Im Haus und im Garten waren mehrere Kameras installiert, um die Geschehen des Tages dort aufzunehmen. Zusätzlich hatte man pro Tag zwei bis drei Interviews bezüglich des Tagesgeschehen und Chris. Das ist eben bei Reality-Sendungen so üblich und das war mir auch bewusst.

Norman Habenicht: Du hast während der Sendung sehr viele Sympathien gesammelt. Nun werden dir die Männer aller Voraussicht nach die Tür einrennen. Vorab für alle Interessenten: Wie stellst du dir den Mann vor, mit dem du alt werden möchtest?

Daniela Michalski: Ich habe kein bestimmtes Beuteschema. Die Wellenlänge muss stimmen. Er sollte offen und ein bisschen spontan und auf keinen Fall langweilig sein. Humor darf auch nicht fehlen. Er muss natürlich ein gewisses Maß an Verständnis für meinen alternativen Heilungsweg mitbringen. Das Äußere eines Menschen ist mir nicht das Wichtigste, da ich in der Welt der Schönen und Reichen lang genug zuhause war.

Es sind ein paar Projekte im TV in Planung und ich hoffe, dass ich nicht Stornierungen bekomme durch diese unsinnigen Sektengerüchte und ich hoffe auch nicht, dass ich für Deutschland einfach “too much” bin.

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Norman Habenicht: Ein großes Thema in der letzten Sendung mit deiner Beteiligung war dein “Heiler” Franky Ji. Der Bachelor schien etwas verstört zu sein und auch RTL schien Franky in ein unseriöses Licht rücken zu wollen. Ich möchte dir an dieser Stelle die Gelegenheit geben, uns etwas mehr davon zu erzählen, weil offenbar auch viele Zuschauer dem Thema etwas kritisch gegenüber stehen.

Daniela Michalski: Wenn man Sachen anders angeht als die Menge, dann ist man ein Querdenker, der gegen den Strom kämpft und genau so fühlt sich das an. Es ist ein Kampf, obwohl ich niemandem meinen Glauben aufzwängen, oder andere überreden will, das zu tun, was ich gemacht habe. Durch diesen Kommentar von Chris (Sekte) wird nun mein Privatleben öffentlich beurteilt und fremde Menschen erlauben sich Urteile, ohne meine Geschichte, mich, oder Franky Ji überhaupt näher zu kennen. Franky will und wollte nicht ins TV. Es kam dann doch so. Zu Franky´s Arbeit mit mir kann ich folgendes sagen: Er arbeitet mit mir auf ganzheitlicher Ebene, das heisst, damit ein Mensch gesund ist, müssen Körper, Geist und Seele funktionieren und in Einklang sein. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit war und ist, nach der erfolgreichen OP mir mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen den Mut, die Kraft und den Lebenswillen zu geben, die für mich nötig waren, um mit beiden Beinen wieder im Leben zu stehen und arbeiten zu können.

Norman Habenicht: Daniela, du bist jetzt sozusagen wieder in Freiheit. Wo und wann werden dich deine zahlreichen Fans nun weiterhin verfolgen können? Gibt es schon konkrete Pläne in eine bestimmte Richtung, oder lässt du es jetzt erst mal ruhiger angehen?

Daniela Michalski: Es sind ein paar Projekte im TV in Planung und ich hoffe, dass ich nicht Stornierungen bekomme durch diese unsinnigen Sektengerüchte und ich hoffe auch nicht, dass ich für Deutschland einfach “too much” bin. Ich hoffe unter anderem weiterhin für Playboy.de testzufahren und zu moderieren (siehe YouTube Kanal) und zusätzliche Arbeit in den Bereichen Moderation, Comedy und Testfahren zu bekommen. Ich arbeite nun als Model seit über 20 Jahren und so lange ich Aufträge bekomme, werde ich dies auch weiterhin tun. Ich bin sehr kreativ und brauche dieses outlet als Stimulierung und Inspiration. Vielleicht sehen jetzt die richtigen Menschen meine Talente und möchten mit mir arbeiten. Ich bin bringe sehr viel mit. Ich bin ein kleines Multi-Talent, spreche vier Fremdsprachen fließend in Schrift und Sprache, habe viele Ideen mit Humor. Die Kamera mag mich und ich mag sie und ich liebe die Energie an einem Set, wo jeder professionell sein Bestes gibt. Davon zehre ich und das macht mich glücklich und lebendig.

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