“In Deutschland geht es langsamer, aber die Fans sind wirklich treu!”

Nick Howard Cover

Kurzinfo Nick Howard

Bei der zweiten Staffel von The Voice of Germany verzauberte er von Beginn an sowohl die TV-Zuschauer als auch alle vier Coaches. Er entschied sich fĂŒr Rea Garvey und sollte es nicht bereuen. Nick Howard setze sich am Ende klar und deutlich gegen die gesamte Konkurrenz durch und war der strahlende Sieger. Seit dem hat sich fĂŒr den gebĂŒrtigen EnglĂ€nder eine ganze Menge geĂ€ndert. In einem kurzen Interview berichtet Howard ĂŒber seine Idole, seine aktuellen Auftritte und kĂŒndigt ein neues Album an.

Das Interview

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Norman Habenicht: Hi Nick! Zu welchem Zeitpunkt in deinem Leben hast du festgestellt, dass du mit der Musik deinen Lebensunterhalt verdienen willst und vor allem auch kannst?

Nick Howard
: Ich habe Informatik studiert und dann in einem BĂŒro gearbeitet. Ich merkte aber ziemlich rasch, dass ich das nicht mein ganzes Leben lang machen will. Ich habe gekĂŒndigt und dann mich mit Nebenjobs wie zum Beispiel kellnern ĂŒber Wasser gehalten. Somit konnte ich mehr Zeit fĂŒr die Musik aufbringen. Die Auftritte wurden mehr, meine Musik wurde im Radio gespielt, ich bekam AuftrĂ€ge fĂŒr Werbemusik. Irgendwann kam der Tag, an dem ich dann nur noch Musik gemacht habe. Das ist jetzt doch schon einige Jahre her.

Michael Jackson hat in meinen Augen die Popmusik revolutioniert.


Norman Habenicht
: Welche KĂŒnstler haben dich in deiner musikalischen Entwicklung und Ausrichtung am meisten beeinflusst?

Nick Howard: Paul McCartney und Michael Jackson. Die Beatles und im speziellen Paul McCartney haben mich schon von frĂŒhester Kindheit beeinflusst. Ich bin in Brighton geboren und somit gibtÂŽs auch eine “britische Verbindung” zu den Beatles beziehungsweise Paul. Michael Jackson hat in meinen Augen die Popmusik revolutioniert.

Norman Habenicht
: Bei der zweiten Staffel von “The Voice of Germany” hast du mit deutlichem Vorsprung das Finale gewonnen. Dein Coach war damals Rea Garvey. Aus welchem Grund hast du dich ausgerechnet fĂŒr Rea entschieden, und wie ist dein Kontakt heute zu ihm?

Nick Howard: Rea ist, wie ich, ein “Singer/Songwriter” und ich mochte seine Musik und seine Aura. Außerdem haben wir die gleiche Muttersprache. Auch das verbindet. Wir telefonieren/mailen hin- und wieder und halten uns upgedatet.


Norman Habenicht
: Was einige vielleicht nicht wissen: Du warst schon vor “The Voice of Germany” in England ein relativ bekannter Musiker und warst sogar schon mit Bands wie Sunrise Avenue und Counting Crows auf Tournee. Was hat sich seit “The Voice” fĂŒr dich geĂ€ndert?

Nick Howard
: Vieles. Ich habe als “Independent” Musiker vor TVOG vor 100 Leuten gespielt, jetzt kommen zirka 1.000 Leute zu meinen Konzerten. Ich habe ĂŒber 200 Konzerte in 2013 gespielt, neue Titel geschrieben, Duette eingesungen. Unter anderem kommt am 7.Feburar eine Single mit Lenka raus. Der Song heißt “Stuck like Glue”.

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England ist weniger konstant. Du bist heute “Top” und morgen kennt dich keiner mehr.

Norman Habenicht: Du kennst beide Seiten. Versuche doch bitte mal die Unterschiede zwischen der britischen und der deutschen Musikszene zu beschreiben. Wie hast du die unterschiedlichen Fans und Veranstalter erlebt?

Nick Howard: England ist weniger konstant. Du bist heute “Top” und morgen kennt dich keiner mehr. In Deutschland geht es langsamer, aber die Fans sind wirklich treu.


Norman Habenicht
: Im vergangenen Jahr hast du deine Fans mit dem Album “Stay Who You Are” beglĂŒckt. Worauf dĂŒrfen sie sich in 2014 freuen?

Nick Howard: Im FrĂŒhjahr kommt mein neues Album raus. Wie eben schon gesagt, ebenfalls ein Duett mit Lenka, die letztes Jahr einen großen weltweiten Hit hatte.

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