“Für schlechte Laune ist das Leben zu kurz!”

Maren Bockholdt Cover

Kurzinfo Maren Bockholdt

Für sehr viele Menschen, ist ihre Stimme die erste, die am Morgen erklingt. Wenn sich der eigene Partner noch mal von der rechten auf die linke Seite dreht, sorgt sie im Badezimmer schon für gute Laune. Denn Maren Bockholdt ist der weibliche Part des kongenialen Duos “Maren & AC” von alsterradio 106,8 rock ‘n pop. Warum die Zusammenarbeit mit AC so harmonisch ist, wie ein klassischer Arbeitstag bei ihr aussieht und welchen Job sie sich auch vorstellen könnte, hat sie mir in einem sehr unterhaltsamen Interview verraten.

Das Interview

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Norman Habenicht: Moin Maren! Ich höre Dich fast jeden Tag in der Morning-Show “Maren & AC” bei alsterradio 106,8 rock ‘n pop. Und die Frage, die ich mir immer wieder stelle ist: Wie kann es sein, dass du IMMER redselig bist und gute Laune verbreitest? Auch das Zusammenspiel mit AC wirkt stets harmonisch…

Maren Bockholdt: Alles nicht so wild! Ich habe das große, das ganz große Glück, etwas tun zu dürfen, was mir riesigen Spaß macht. Ein Morgenmensch bin ich sowieso. Für schlechte Laune ist das Leben auch zu kurz, finde ich. Und dass AC und ich uns gut verstehen ist eine Grundvoraussetzung für unseren Job. Würden wir uns nicht mögen und respektieren, würde man das sofort hören. Klar, ab und an giften wir uns auch mal an. Aber dann ist auch alles ganz schnell wieder gut…! (lacht)

Wer nichts erlebt, kein Gespräch führt, keine Geschichten hört, der hat morgens auch nichts zu erzählen.

Norman Habenicht: Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus? Darfst Du Dir die Musik zum Beispiel selbst aussuchen, die Du im Radio spielst?

Maren Bockholdt: Um drei klingelt mein Wecker. Ich bin morgens die erste im Sender – und schmeiße somit auch als erste die Kaffeemaschine an. Ganz wichtig! Dann lese ich die aktuellen Zeitungen quer, schaue, was online los ist, aktualisiere meine Facebook-Seite. Um fünf beginnt dann die Sendung. Bis zehn sind mein Kollege AC und ich im Studio. Danach geht es in die erste Sitzung: “Manöver-Kritik”. Danach dann die zweite Sitzung, Themenfindung für den kommenden Tag. Als nächstes dann ab ins Produktionsstudio. Und wenn dann alles gut läuft, gibt es einen Mittagsschlaf. Um die Musikauswahl kümmert sich die Musikredaktion. Das ist nämlich wirklich eine Wissenschaft für sich!

Norman Habenicht: Wenn man beruflich so viel mit Musik zu tun hat wie Du, wie muss man sich dann den Feierabend vorstellen? Eine Ruhe-Oase mit möglichst viel Entspannung?

Maren Bockholdt: Keine Ruhe, keine Oase – aber tatsächlich auch keine Musik. Aber auch kein Fernsehen. Wie schon gesagt, versuche ich nachmittags immer etwas zu schlafen. Abends bin ich eigentlich nie zuhause. Stattdessen gehe ich gern auf ein Glas Wein aus. Wer nichts erlebt, kein Gespräch führt, keine Geschichten hört, der hat morgens auch nichts zu erzählen. Das gilt bestimmt nicht für alle Moderatoren. Aber ich funktioniere nur so.

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Glücks-Forschung ist etwas, was ich super spannend finde!

Norman Habenicht: Vorausgesetzt Du bekämst ein lebenslanges Berufsverbot als Radio-Moderatorin: Welchen Job würdest du dann am liebsten ausüben?

Maren Bockholdt: Glücks-Forschung ist etwas, was ich super spannend finde! Dazu gehört natürlich ein abgeschlossenes Psychologie-Studium. Mindestens… Aber als Themengebiet finde ich so etwas großartig.

Norman Habenicht: Ende des Vergangenen Jahres hast du an einem Charity-Weihnachtsfest teilgenommen und mit anderen Prominenten Essen für Obdachlose ausgeteilt. Eine sehr schöne Aktion, wie ich finde. Sind in diesem Jahr weitere Projekte dieser Art geplant?

Maren Bockholdt: Auf jeden Fall! Auch 2014 wird es wieder Aktionen dieser Art geben.

strich

Maren Bockholdt im Internet:
Link zur alsterradio rock ´n pop Webseite
Maren und alsterradio rock ´n pop bei Facebook

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