Voice of Germany Star kann es auch sehr gut alleine

© Philip Glaser

Kurzinfo Kim Sanders

Sie hat eine Stimme zum Verlieben. Kim Sanders verzückte bei der ersten Staffel von The Voice of Germany Millionen Menschen vor den TV-Bildschirmen und bestach dabei mit einem extrem hohen Maß an Professionalität. Privat ist die gebürtige Amerikanerin jedoch ganz und gar keine Rampensau. Da liebt sie es eher ruhig und beschaulich, wie sie mir in einem sehr netten Gespräch verraten hat.

Das Interview

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Norman Habenicht: Hi Kim, du bist im Alter von 21 Jahren aus den USA nach Deutschland gezogen. Wie schwer fiel dir damals der Abschied von all deinen Freunden?

Kim Sanders: Freunde, let me see… Als ich die Staaten verlassen habe, hatte ich nicht besonders viele Freunde. Ich war und bin ziemlich gerne alleine. Als ich nach Deutschland ging, habe ich meiner einen Freundin Goodbye gesagt und war, wenn ich zurückdenke, ehrlich gesagt gar nicht besonders traurig darüber.

Well, ich warte immer noch auf eine Version von “Bauer sucht Promi-Frau”.


Norman Habenicht
: Bei der ersten Staffel von “The Voice of Germany” hast du einen hervorragenden zweiten Platz hinter Ivy Quainoo belegt. Ich habe die Show selbst gesehen und wirklich noch nie zuvor eine so aufrichtige und gefasste “Verliererin” gesehen. Hattest du mit diesem Ausgang schon gerechnet oder woher kam diese Gelassenheit?

Kim Sanders
: Danke für diese Frage. Mir war vorher nicht klar, wer gewinnen würde. Aber ich war mental und emotional auf jedes Ergebnis vorbereitet. Ich habe das “Universum” gebeten, meine Stimme dorthin zu tragen, wo sie hin soll. Wenn das bedeutet, dass ich gewinne, dann soll es so sein. Wenn ich verlieren soll, dann soll auch das so sein.

Norman Habenicht
: Du wirktest mit deinem damaligen Coach Nena extrem vertraut und eingespielt. Hat diese enge Verbindung bis heute noch Bestand oder verliert man sich in diesem Geschäft schnell aus den Augen?

Kim Sanders: Ich habe immer noch Kontakt zu Nena und ihrem Team. Natürlich sprechen wir jetzt nicht mehr so oft, wie während der Zeit als die Show lief. Aber ich weiß sie ist da, wann immer ich sie brauche.

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Norman Habenicht: Dein Mitstreiter Percival hat kürzlich an der Show Promi Big Brother teilgenommen. Wär ein solches Format für dich auch vorstellbar?

Kim Sanders: Well, ich warte immer noch auf eine Version von “Bauer sucht Promi-Frau”. Dann würde mein Traum von einem Bauernhof auf dem Land mit einem Hängebauchschwein und Kräutergarten endlich wahr werden!

Diese Sänger lassen ihre Stimme mit der Geschichte des Songs verschmelzen. Ich nutze meine Stimme auf die gleiche Weise.


Norman Habenicht
: Du bist mit Leib und Seele Musikerin. Welche Künstler haben den größten Einfluss auf deine persönliche Entwicklung ausgeübt, und warum?

Kim Sanders: Für mein Songwriting habe ich mich vor allem mit Michael Franks und Johnatha Brooke befasst. Deren Fähigkeiten in Puncto Songwriting sind einfach beeindruckend. Ansonsten war und bin ich beeinflusst durch Künstler wie Dorothy Dandridge, Patti Austin, Roberta Flack, Tracy Thorn und Carly Simon. Diese Sänger lassen ihre Stimme mit der Geschichte des Songs verschmelzen. Ich nutze meine Stimme auf die gleiche Weise. Ich genieße es, dass sie alle mit ihren Songs etwas zu sagen haben. Ihre Stimmen sind elegant und rein.

Norman Habenicht
: Auf welche Projekte dürfen sich deine Fans im kommenden Jahr freuen? Gibt es da schon konkrete Planungen?

Kim Sanders: Ja, ich arbeite zurzeit an meinem dritten Soloalbum. Es soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden.

strich

Kim Sanders im Internet:
Offizielle Webseite
Facebook Fanpage
Single “Haunted” (iTunes)

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