Und plötzlich Stand ein Esel im Zimmer

Peer Kusmagk Cover

Kurzinfo Peer Kusmagk

Er begleitet die meisten von uns schon viele Jahre. Mal taucht er im Fernsehen auf, dann hört man seine Stimme im Radio oder man trifft ihn in seinem eigenen Restaurant. Peer Kusmagk ist spätestens seit der fünften Staffel von “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus” einer der ganz großen Sympathieträger in Deutschlands Medienlandschaft. Doch er liebt auch sein Leben fern von Kameras und Scheinwerferlicht. Und wenn er so erzählt von seinen Reisen, Plänen und Träumen – dann weckt er auch bei seinen Zuhörern die Sehnsucht nach einem Abenteuer. So erging es mir jedenfalls in einem sehr aufschlussreichen Interview mit Peer Kusmagk.

Das Interview

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Norman Habenicht: Hi Peer! Du hast in den drei Jahren nach deinem Abitur mehr erlebt als so manch einer in seinem ganzen Leben. Welche Länder hast du bereist und was hast du dort genau gemacht?

Peer Kusmagk: Ich bin mit einer Straßentheater-Gruppe hauptsächlich durch Westeuropa gereist, später habe ich als Wasserskilehrer und Kinderanimateur auch in Afrika gearbeitet. Geblieben aus dieser Zeit ist aber vor allem meine liebe zu Frankreich. In Frankreich habe ich die meiste Zeit verbracht und kehre bis heute mindestens einmal jährlich in dieses wunderschöne Land zurück. Aber auch sonst gehört Reisen zu meinen Leidenschaften. Zurzeit baue ich einen alten Citroen-Bus zum Wohnmobil um und möchte schon bald die ersten Trips damit machen. Ein langer Traum von mir – Urlaub im Wohnmobil. Ich hoffe, dass ich es 2014 schaffe!

Für das Jahr 2014 habe ich mir aber vorgenommen, wieder öfter vor der Kamera zu stehen, weil mir die Arbeit als Moderator und Schauspieler inzwischen sehr fehlt.

Norman Habenicht: In einer so langen Zeit fern der Heimat erlebt man ja sicher auch viele nette Geschichten. Welches ist die lustigste Anekdote, die du in den drei Jahren erlebt hast?

Peer Kusmagk: Während meiner Zeit als Kinderanimateur in Süditalien habe ich wegen der Krankheit einer Kollegin, zeitweise auf zehn 2-6-jährige Kinder aufpassen müssen. Da gab es einige lustige Anekdoten. Ich erinnere mich zum Beispiel noch sehr lebhaft an den Tag, an dem ich gerade zwei Windeln gleichzeitig wechselte und der Esel aus dem benachbarten Streichelzoo plötzlich im Zimmer stand. Eine Mutter, die gerade eines der Kinder abholte, sagte beim Anblick dieses Szenarios zu mir, dass sie es toll finde, wie ich das alles hinbekomme. Offensichtlich dachte sie, der Esel im Zimmer gehöre zum Animationsprogramm.

Norman Habenicht: Im Anschluss hast du eine Schauspielausbildung in Berlin und Los Angeles absolviert. Eigentlich der optimale Start in eine Bilderbuch-Karriere. Doch abgesehen von deinem Engagement bei “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” hat es mit den ganz großen Rollen nicht geklappt. Woran lag das?

Peer Kusmagk: Na, an mir hat es jedenfalls nicht gelegen (lacht)! Aber im ernst: Ich glaube, dass ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht bereit dafür gewesen bin. Ich habe sehr viel gedreht in den vergangenen Jahren, aber nebenbei auch andere Projekte umgesetzt. Neben meiner Medienlaufbahn habe ich den Fokus auch auf Sachen gelegt, von denen ich immer schon geträumt habe. So habe ich in Berlin eine Bar und ein Restaurant aufgebaut und moderiere seit zwei Jahren meine eigenene Radioshow (94,3 rs2). Für das Jahr 2014 habe ich mir aber vorgenommen, wieder öfter vor der Kamera zu stehen, weil mir die Arbeit als Moderator und Schauspieler inzwischen sehr fehlt.

Norman Habenicht: Du hast von 2003 bis 2006 zusammen mit deiner damaligen Frau Charlotte Karlinder das Sat.1-Frühstücksfernsehen moderiert. Bist du ein geborener Frühaufsteher oder musstest du morgens vor jeder Sendung erst mal ein paar Gläser Sabbelwasser trinken, um die TV-Zuschauer gut gelaunt unterhalten zu können?

Peer Kusmagk: Überhaupt nicht (lacht)! Im Gegenteil: Ich liebe es, den Tag mit Tee und einem frisch gepressten Saft schon früh zu beginnen, um mehr vom Tag zu haben. In dieser Zeit war es allerdings nicht früh, sondern eher mitten in der Nacht. Das ist mir schon schwer gefallen, obwohl es eine großartige Zeit war. Eine Frühstücksshow – egal ob im Fernsehen oder beim Radio würde ich jederzeit wieder machen.

Die Verpflichtung von Michael Wendler war ein Geniestreich der Macher. Den Wendler liebt man oder hasst ihn – dazwischen gibt es nichts.

PEER KUSMAGK

Norman Habenicht: Wenn ich schon die Ehre habe, mit einem leibhaftigen Dschungelkönig zu sprechen, muss ich die Gunst der Stunde natürlich aus aktuellem Anlass auch nutzen. Wem traust du in dieser Staffel die Krone zu?

Peer Kusmagk: Diese Staffel wird es meiner Meinung nach in sich haben. Nie zuvor haben die Kandidaten soviel Konfliktpotential zu bieten gehabt. Die Verpflichtung von Michael Wendler war ein Geniestreich der Macher. Den Wendler liebt man oder hasst ihn – dazwischen gibt es nichts. Und genauso wird es im Camp zugehen: sehr explosiv, zumal mit Gabby Rinne, Melanie Müller und Larissa Marolt auch noch ordentlich Zickenkrieg dazukommen wird. Ein Kuschelcamp wird das dieses jahr jedenfalls nicht und darauf freue ich mich sehr. Denn das erwartet man ja auch vom Dschungel, oder? Am Ende sehe ich zwischen Mola, Marco und Winfried einen Dreikampf um die Krone.

Norman Habenicht: Schauspiel, Moderation, Radio und ein eigenes Restaurant. Du verfügst in allen Bereichen über sehr viel Erfahrung. Was wünschst du dir für das Jahr 2014? Planst du bestimmte Projekte? Gibt es ein bestimmtes Jobangebot über das du dich besonders freuen würdest?

Peer Kusmagk: Eigentlich bin ich mit meinem Leben zur zeit sehr glücklich, aber ein Wiedersehen auf dem Bildschirm als Schauspieler und Moderator habe ich mir für 2014 fest vorgenommen. Außerdem hoffe ich sehr, dieses jahr etwas Zeit zu haben, um mit meinem kleinen französischen Wohnmobil ein bisschen rumzureisen und neue Orte zu entdecken.

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