Playback bei “The Voice”? No fucking way!

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Kurzinfo Percival

In der ersten Staffel von “The Voice of Germany” zog er von der ersten Sekunde an alle TV-Zuschauer in seinen Bann. Schon nach den ersten Auftritten, schien der Sieg an den extrovertierten Mann mit der einzigartigen Stimme vergeben. Doch Percival wurde von seinem damaligen Coach Rea Garvey für alle völlig überraschend aus der Show gewählt. Nun ist er zurück mit seinem eigenen Album und will es allen beweisen – ohne sich anzupassen versteht sich!

Das Interview

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Norman Habenicht: Hi Percival, für mich warst Du DIE “Voice of Germany” der ersten Staffel und ich wurde den Eindruck nie los, dass es für Dein Ausscheiden andere Gründe als Deine Stimme geben musste. Warst du am Ende vielleicht nicht “lieb” genug für den Sieg in dieser Show?

Percival: Danke! Nett von dir! Sicherlich gab es andere Gründe:

  • 1. ich habe mich geweigert, ein Lied zu singen das mein Coach (Anm. d. Red.: Rea Garvey) wollte, falls ich das Halbfinale erreichen sollte, weil ich mein eigenes Lied singen wollte.
  • 2. habe ich den Knebel-Vertrag über 92 Seiten nicht unterschrieben vor dem Viertelfinale – man konnte sich einfach nicht auf wesentliche Punkte einigen.
  • 3. bin ich ausgeflippt, nachdem einer der Gäste, für welchen wir Backings machen sollten, dem Produktionsteam nach einer Probe gesagt hat, dass er wollte, dass wir – die letzten 12 Kandidaten – Playback singen sollten, weil wir zu laut waren für ihn! PLAYBACK in einer Show namens “The Voice”!? No fucking way!
  • 4. habe ich mich geweigert, ein Medley von Lady Gaga zu singen, weil es nicht zu meinem Image passte, und ich mag diese Musik überhaupt nicht! Ich wollte mich dort zeigen und nicht das, was sie gerne gezeigt hätten. Niemand ist auf der Erde gelandet, um immer lieb zu sein! Besonders die Menschen, die sich selbst kennen, lassen sich nicht durch andere ändern. Ich bin einer davon.

Sie kriegen das Schreien… die Wut… die Glücklichkeit… die Trauer… die Dinge, die wir alle haben.

Norman Habenicht: Du hast als Sänger schon Weltstars wie Jamiroquai, Alanis Morissette, Bryan Adams, Robbie Williams und sogar Michael Jackson unterstützt. Welcher Künstler hat dich am meisten beeindruckt und geprägt in deiner eigenen Entwicklung?

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: Das sind alle hervorragende Künstler, aber meine Inspiration kommt von anderen! Jimi Hendrix, Janis Joplin, Joni Mitchell, Beth Hart, Anita Baker, Barbra Streisand, The Rolling Stones. Die Individualisten, die GENAU gemacht haben was sie wollten. Die sind nicht gemacht worden… sie waren schon am Anfang so!

Norman Habenicht: Dein neues Album “Never Shut Up!” ist seit Anfang November im Handel erhältlich. Was erwartet Deine Fans auf diesem Album? Erleben sie den harten oder weichen Percival?

Percival: Die kriegen einen Menschen der ups and downs im Leben hatte – genau wie sie. Sie kriegen fast alle Seiten von meinem Leben und Persönlichkeit zu hören, und es gibt viele Seiten, genau wie sie alle andere Menschen haben. Sie kriegen das Schreien… die Wut… die Glücklichkeit… die Trauer… die Dinge, die wir alle haben. Nicht mehr und nicht weniger. Habe bisher zu 95% tolle Kommentare und Kritiken bekommen – und das freut mich sehr!

Norman Habenicht: Auf deiner Facebook-Seite kommunizierst du sehr viel mit deinen Fans. Haben dir die sogenannten “Hater” auch schon mal so sehr den Spaß an Social Media verdorben, dass du dich am liebsten abgemeldet hättest?

Ich freue mich so, weil LIVE ist das was ich bin!

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Percival: Ich schreibe da selber, weil es interessant ist zu sehen, wie verschieden wir alle sind. Jeder der meine Page “geliked” hat, ist frei zu sagen was er oder sie will! Harte Kritiken sind auch willkommen. Aber als die paar “Haters” kamen, haben die ein HEFTIGEN Percival erlebt! Kommentare unter der Gürtellinie dulde ich nicht, und ich hab die NICHT netterweise eingeladen: “Get the FUCK OFF my page! You are not human enough to be here!“ und das MIT einem Lächeln! Mittlerweile hab ich keine “Hater” mehr auf meiner Page. Nur respektvolle, coole, echte Menschen mit denen ich gerne Ideen und Gedanken austauschen kann!

Norman Habenicht: Du warst dieses Jahr im Container bei Promi Big Brother. Was nimmst du aus dieser Show an Erfahrungen mit? Hast Du noch Kontakt zu dem ein oder anderen Mitbewohner?

Percival: Es war interessant! Komischerweise haben die nur meine ersten zwei Tage gezeigt als ich wütend war. Es gab zwei Tage lang kein Essen. Aber nichts von meinen letzten fünf Tagen, wo alles toll war. Sie haben auch nicht gezeigt, dass ich der EINZIGE im Haus war, der keine Probleme hatte mit den anderen Bewohnern! Mein Problem war NUR mit BB selbst. Bevor ich den Vertrag unterschrieben habe, habe ich denen ca. zehn Mal gesagt: “Ich will hier kein “Jungle Camp” machen!” Und sie haben immer wieder gesagt: “Nein, so was werden wir nicht machen.” Aber sie haben es trotzdem gemacht – wenn auch anders. Daher scheiß Einschaltquoten. Ich glaube, wenn sie mehr von den schönen Momenten gezeigt hätten, und es gab VIELE davon, dann hätten die VIEL bessere Quoten bekommen! Ich stehe noch in Kontakt zu Jenny Elvers, Natalia Osada – meine kleine Schwester – , Manuel Charr und viele von dem Produktions-Team die cool waren. Bin bald wieder in Holland, und bei Marijke Amado habe ich eine offene Einladung zum Abendessen, bei ihr zuhause.

Norman Habenicht: Dein Album ist schon veröffentlicht. Dürfen sich Deine Fans jetzt auch auf eine Tour freuen, oder was ist sonst noch geplant für das kommende Jahr?

Percival: Tour kommt im Frühling, 2014! Ich freue mich so, weil LIVE ist das was ich bin!

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Percival im Internet:

Offizielle Webseite

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3 Gedanken zu „Playback bei “The Voice”? No fucking way!

  1. Tour im kommenden Fruehling??? Dann kann das kommende Jahr ja nur gut werden :-D. Percival Live ist einfach sensationell. Muss man einfach erlebt haben. Tolles, ehrliches Interview. DANKE

Kommentare sind geschlossen.